Kommentar zur Studie
Wer etwas verkaufen will, sollte auf sich und seine Ware aufmerksam machen.
Kein erfolgreicher Verkäufer käme auf die Idee, sich zu verstecken, wenn Kunden den Showroom betreten und nach Informationen fragen.
Der Showroom der Zeitungen ist in der heutigen Zeit die Webseite des Verlages. Dort suchen potentielle Anzeigenkunden zuerst nach Informationen.
Erschreckend, aber wahr: Auf der Mehrzahl dieser virtuellen Verlags-Showrooms hat sich der Verkäufer versteckt und der Kunde muss mit den ausgestellen Broschüren (Mediadaten) zufrieden sein. Kein Ansprechpartner wird direkt genannt, keine Telefon-Durchwahl oder Email-Adresse des Beraters. Der Kunde bleibt alleine mit seinem Informationswunsch.
Und wenn der Kunde den virtuellen Showroom verlässt, vielleicht sogar eine Broschüre mitgenommen hat, so hat Ihn kein Verlag nach seinem Namen gefragt. Auf ausnahmslos allen Webseiten können die Mediadaten ohne Angabe von Namen oder Email Adressen herunter geladen werden. Nachverfolgung ausgeschlossen.
Die virtuellen Mediadaten sind das vergessene Verkaufsinstrument der Zeitungsverlage. Nur die wenigsten scheinen das Potential dieser Plattform für Ihren Anzeigenverkauf zu erkennen und nutzen zu wollen.
Dabei wären in vielen Fällen nur kleine Änderungen nötig um große Verbesserungen zu erzielen.
Ihr
Norman Wagner
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